Grundöfen
Erst lernten die Menschen, das Feuer zu beherrschen.
Dann machten sie ein offenes Feuer, um sich daran zu wärmen.
Schließlich wollten sie die Wärme behüten - und erfanden den Grundofen!
Zunächst müssen sie einen Wall um das Lagerfeuer gebaut haben, dann eine einfache Haube, die auch dann noch wärmte, wenn das Feuer längst aus war. Später wurde dann der heiße Rauch durch steinerne Züge geleitet, die sich auch erwärmen konnten. Wie im Lagerfeuer brennt das Feuer nicht auf einem Rost, sondern auf dem Grund der Feuerstelle und ist deshalb so lang anhaltend.

Heutige Grundöfen sind ausgefeilter, sie lassen sich berechnen und können in kunstvollen Gestaltungen daherkommen - aber sie bringen nach wie vor Strahlungswärme und Gemütlichkeit.
Strahlungswärme heizt nicht nur die umgebende Luft, sondern wärmt - wie die Sonne - die Körper, auf die sie trifft. Deshalb ist sie für den Menschen nicht nur angenehm, sondern auch gesund und vermittelt ein angenehmes Empfinden.
Mit der niedrigeren Lufttemperatur ist zudem eine unmittelbare Energieeinsparung verbunden.

Außerdem ist es möglich, in den Grundofen einen Wärmetauscher einzubauen, der
- am günstigsten im Schwerkraftprinzip - Wärme aufnimmt,
um sie in entfernter gelegene Räume zu transportieren. Eine dort eingebaute Wand- oder Fußleistenheizung gibt die Wärme dann wieder ab. Alternativ kann man auch einen Pufferspeicher verwenden, um die Wärme zu speichern oder warmes Wasser bereitzustellen.
Wir vermitteln Ihnen gerne einen erfahrenen Ofenbauer.