Der Bau des Blockhauses in Alzey hat begonnen!
Direkt zur Fortsetzung: Bautagebuch Teil 2
Seit dem 2. Dezember sind wir nun auf der Baustelle in der Pfalz:

Um 8.00 Uhr stand der Container mit den Zedernbalken vor der Tür.
Der erste Balken wird ausgeladen: vom Bauherren und Bauunternehmer gemeinsam.
Nach ein paar Stunden liegt alles Holz draußen.

Das soll ein Haus werden?

Die Tage sind viel zu kurz, um genug zu schaffen.
Aber man kann sich ja helfen.
Donnerstag, 3. Dezember, mittags:
Die erste Lage ist fertig, Grundlage für das ganze Haus.
Die Balken sind zwar fertig profiliert, aber es braucht weitere Vorbereitung. Eine Eckverbindung muss ausgearbeitet, Bohrungen angebracht werden.

Und manchmal braucht es etwas Zwang, damit die Balken dort bleiben, wo sie hinsollen.

Samstag, 5. Dezember,
mittags:
Die ersten vier Lagen sind fertig: abgedichtet und vernagelt.
Manchmal ist allerdings auch eine Teepause nötig bei Temperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt.
Und manchmal wirkt das Haus schon jetzt gemütlich...

Montag, 7. Dezember:
Die Arbeit geht weiter - das Haus soll schließlich wachsen und schön werden.
Dazu gehört natürlich auch viel Kleinarbeit:
Jede Ecke muss einzeln ausgearbeitet werden:
einsägen, ausstemmen, beschleifen.

Seitlich muss dann eine Ausfräsung angebracht werden, damit das Dichtband eingelegt werden kann.
Bohrungen müssen erstellt werden, um die Balken befestigen zu können. Und natürlich muß jeder Balken einzeln ausgesucht werden...



Dienstag, 8. Dezember:
Es ist schon zu erkennen, wo einmal Fenster sein werden:
Alles dank der starken Männer!
Mittwoch, der 9. Dezember 
war ein wunderschöner Tag, der uns hätte glauben lassen können, es sei nicht Dezember, sondern April - so schön, dass wir zeitweise in T-Shirts arbeiten konnten.
"Wir", das sind
- Gabriel Herzig,
- Friedemann John,
- Stefan Fischer,
- Stefan Timm.
(von links nach rechts)
Am Donnerstag, dem 10. Dezember
ist schließlich der erste Fenstersturz aufgesetzt - ein großer Augenblick, ist doch jetzt schon fast die Decke in Sicht.

Am Samstag, dem 12. Dezember
gibt es überall schon Stürze: man kann aus dem Haus heraussehen.
Montag, der 14. Dezember
bringt uns ein neues Problem: schon in der Nacht zum Sonntag hatte es geschneit, feuchten, pappigen Schnee, der angetaut und wieder gefroren ist.
Jeden Balken müssen wir fortan mühsam abkratzen, daher geht die Arbeit wesentlich langsamer voran als geplant.
Aber sie geht weiter:
Die ersten Deckenbalken werden gelegt.

Dienstag, 15. Dezember:
Die Gerüstbauer waren da und haben uns ein schönes Gerüst hingestellt. Noch ist es sehr viel höher als das Haus, aber das soll sich bald ändern.

Am Donnerstag, dem 17. Dezember
ist die Rohdecke ausgelegt: Plötzlich ist da ein Raum zu erkennen.
Später wird es hier einzelne Räume geben; die andere Hälfte des Hauses mit der Wohnküche bleibt offen bis unter das Dach.
Freitag, 18. Dezember:
Heute soll der Dachstuhl aufgerichtet werden. Dafür wurde schon alles vorbereitet und liegt nun bereit.


Als erstes kommt die Firstpfette mit der Hauptstütze an den Haken, Sparren und komplette Gebinde folgen und müssen genau ausgerichtet werden.



Der Kran ist weg. 
Nicht nur aus Sicht der Nachbarn
bietet sich ein völlig verändertes Bild.

Samstag, 19. Dezember
Schon am Vorabend hatte es heftig geschneit, dazu kam strenger Frost.
Eigentlich hatten wir an diesem Tag noch das Unterdach aufbringen wollen, damit der Bau über die Feiertage nicht offen steht, aber angesichts des Wetters und unserer eiskalten Hände und Füße beschließen wir, dies zu unserer eigenen Sicherheit besser zu lassen.
So fahren wir - nach einigen kleineren Arbeiten und dem großen Aufräumen - nach über zweieinhalb Wochen wieder nach Hause. Unsere Lieben werden sich freuen.
Aber wir kommen wieder:
Am 4. Januar 2010 wollen wir wieder hier sein.
Und dann werden wir auch dieses Bautagebuch weiterführen.
Hier geht es zur Fortsetzung.