Leben im Holzhaus
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Strom und Wärme von der Sonne

Die Sonne ist für alle da. Wir müssen sie nur nutzen.

müssen wir nur einfangen: Sie ist für uns alle da.

Die Sonne schickt keine Rechnung.

 

Das Eine: Wir richten unsere Häuser so aus, dass die Aufenthaltsräume im Süden oder Südwesten liegen und die Nebenräume eher im Norden. So kommen durch die Fenster, aber auch die Wände die passiven Wärmegewinne bevorzugt unserem täglichen Leben zugute.

Das Andere: Mit aktiver Nutzung der Sonnenenergie schonen wir langfristig unseren Geldbeutel und die Umwelt. Jede Kilowattstunde, die nicht aus einem Atom- oder Kohlekraftwerk kommt, um bei uns für helle Räume, warmes Wasser oder ein kaltes Getränk zu sorgen, ist ein Gewinn.

Mit vier Quadratmetern Kollektorfläche bleibt die Heizung den ganzen Sommer aus.

 

Solarkollektoren auf dem Dach oder an der Fassade sorgen - je nach Gesamtfläche den ganzen Sommer über oder auch darüber hinaus - für warmes Wasser; bei größeren Anlagen ist auch eine Heizungsunterstützung möglich.
Je nach Konzeption der Anlage ist es in vielen Fällen möglich, durch reinen Schwerkraftbetrieb auf eine Umwälzpumpe zu verzichten.

Mit dieser Anlage ist auch Heizungsunterstützung möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für die Stromerzeugung stehen Dach und Wände zur Verfügung.

In unserem Büro-Musterhaus haben wir beispielhaft die verschiedenen Möglichkeiten kombiniert: Auf dem Dach 20m² Module als In-Dach-Anlage, an der Fassade eine Anlage mit sonnengesteuerter Nachführung, und schließlich einen kleinen Kollektor zur Warmwasserbereitung vor dem Haus. Mit einer Ausweitung der Anlagengröße lassen sich auch Insellösungen für Selbstversorger realisieren.

Büro in Hohen Demzin: Solartechnik kombiniert.

 

Wer sich über die Fördermöglichkeiten zur Nutzung regenerativer Energien informieren möchte, kann das z.B. auf den Seiten der Agentur für Erneuerbare Energien oder beim Bundesverband Solarwirtschaft e.V. tun.

 

Seit Anfang 2009 gilt übrigens eine neue Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Darin wird einerseits die Vergütung für eingespeisten Strom merklich reduziert, andererseits aber der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms gefördert.

Bisher gab es nur dann eine Einspeisevergütung, wenn der erzeugte Strom komplett in das öffentliche Netz eingespeist und der eigene Verbrauch vom Energieversorger gekauft wurde. Für kleinere Anlagen (bis 30 kWp), die ab 2009 angeschlossen wurden, besteht nun die Möglichkeit, zunächst den eigenen Bedarf zu decken und den Rest einzuspeisen. Die (in Abhängigkeit vom Jahr der Inbetriebnahme) für die nächsten 20 Jahre festgeschriebene Vergütung für selbstgenutzten Strom beträgt (bei Inbetriebnahme 2009) netto 25,01 ct/kWh (dazu kommt der eingesparte Zukauf mit ca. 20 ct/kWh); für eingespeisten Strom dagegen netto 43,01 ct/kWh.

Eine genauere Auflistung erhalten Sie z.B. in dieser Tabelle auf der Seite des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. (SFV).

 

Und wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - nicht selbst Solarstrom erzeugen können, haben Sie doch die Möglichkeit, den weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen zu fördern: indem Sie z.B. (wenn noch nicht geschehen) zu einem Anbieter von Ökostrom wechseln.

Es ist weder aufwendig, noch ist Ökostrom teurer; im Gegenteil: nach einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe e.V. steigt der Strompreis mit steigendem Atom-Stromanteil!

 

 

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(c) Fischer Holzbau GmbH, 2009-2017         Seite zuletzt geändert am 08.06.2011